TVH - TSV Bad Saulgau 1:3 PDF Drucken
Dienstag, 25. November 2008 um 18:52

Die Blockstärke entscheidet

Enttäuschung beim TV Hausen: Die Leistung gegen Bad Saulgau war überzeugend, dennoch gab es eine 1:3-Niederlage.

In einer hochklassigen und bis zum Schluss spannenden Partie verlor Regionalligist TV Hausen sein Heimspiel gegen den TSV Bad Saulgau mit 1:3.

Das Spiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten TSV Bad Saulgau würde kein Honiglecken werden, darüber waren sich die Jungspunde aus dem Zabergäu von Anfang im Klaren. Und so stürzten sie sich sehr zur Freude der 200 Zuschauer mit Vehemenz in den ersten Satz, lagen durchgehend mit eins bis zwei Punkten in Führung und gaben diese bis zum Satzende mit 25:22 nicht mehr ab. Hausen gelang es, über alle Angriffspositionen zu punkten. Geiger und Ballat in der Mitte, Reiner und Stiel über Außen, und im Rückraum überzeugte erneut der 18-jährige Fabian Buck, der vor einem Jahr noch in der A-Klasse spielte. „Wir haben im ersten Satz an die starke Leistung aus dem Spiel gegen Fellbach angeknüpft“, sagte TVH-Trainerin Ulrike Weeber.

Voll des Lobes für den Hausener Auftritt war auch das TSV-Trainergespann Mader/Kasprzak: „Uns war klar, wenn wir den zweiten Satz nicht gewinnen, dann kommen wir gegen diese jungen Burschen unter die Räder“. Entsprechend konzentriert ging das Team aus dem Oberschwäbischen in den zweiten Durchgang. Mit guten Aufschläge und gelungenen Blockaktionen brachten sie das Spiel nun in den Griff. Dass die Saulgauer am Ende (25:21) die Nase vorne hatten, verdankten sie ihrem Mittelblocker Andreas Beyerle. Die Dominanz im Block war für die Gäste entscheidend. Fabian Buck blieb nun immer häufiger im gegnerischen Abwehrbollwerk hängen. Zwar punkteten Stiel und Co. erneut eindrucksvoll, was aber das knappe 23:25 nicht verhindern konnte.

In Folge des zweiten Satzverlustes agierte Hausen im vierten Spielabschnitt mutlos. Erst mit Saulgaus 19:15 ging ein Ruck durch die TVH-Reihen. Die Weeber-Schützlinge verkürzten auf 17:19, und ein Schmetterschlag von Malte Stiel hätte den Anschlusspunkt bedeutet. Allerdings übersah das Schiedsrichtergespann die Ballberührung eines Saulgauers und gab den Ball aus. So setzte Saulgaus Beyerle mit drei Blocks dem Spiel ein Ende.

 
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