TVH - USC Konstanz 3:0 PDF Drucken
Montag, 19. Januar 2009 um 16:55

Bereit für den nächsten Schritt

Der Urlaub ist gerettet. Chris Reiner durfte sich am Sonntag ruhigen Gewissens auf den Weg zur Trecking-Tour nach Thailand machen. Der TV Hausen gewann am Samstag in der Brackenheimer Verbandssporthalle ungefährdet mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:20) gegen den USC Konstanz. Der Außenangreifer wird seiner Mannschaft in den bevorstehenden zwei Spielen nicht zur Verfügung stehen. Chris Reiner ist der Dauerbrenner des Regionalligisten. Doch sein Fehlen dürfte durch den dritten Sieg in Folge, mit dem sich der TV Hausen mit nun 10:10 Punkten auf Platz fünf vorgeschoben hat, leichter zu kompensieren sein. „Das müsste für den Klassenerhalt reichen“, ist Kapitän Patrick Reiner überzeugt.

Ohne Selbstvertrauen
Dramatisch sieht die Situation dagegen für den USC Konstanz aus, der mit nur zwei Punkten Vorletzter ist. Der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz beträgt inzwischen schon vier Zähler. „Ein Abstieg von Konstanz wäre schade, weil der Verein seit Jahren eine gute Jugendarbeit macht“, sagte TVH-Trainerin Ulrike Weeber.

„Bei uns hat man gesehen, dass wir lange nicht mehr gewonnen haben“, sprach Gäste-Trainer Jürgen Eck das fehlende Selbstvertrauen seines Teams an und ergänzte: „Hausen hat fast fehlerlos angenommen und zusammen mit dem guten Aufschlag hat das den Sieg bedeutet.“ Mit konstant guten Aufschlägen von Malte Stiel und Christian Geiger setzte der TVH den Gegner unter Druck. Hinzu kam die gute Block-Arbeit, mit der die Hausener gegen die Konstanzer auch im Angriff nicht viel zuließen. „Der Block ist um Klassen besser als noch vor einigen Monaten“, freute sich Markus Strittmatter, der Trainer der zweiten Mannschaft, der mit Cheftrainerin Weeber auf der Bank saß.

Mit einigen starken Aufschlägen von Stiel und Geiger setzte sich der TV Hausen im ersten Satz auf 11:7 und 14:8 ab und verteidigte diese Führung bis zum 25:20-Satzgewinn. „Schon im Hinspiel hatten sie es uns leichtgemacht“, sagte Ulrike Weeber. Auch im Rückspiel war die Aufgabe nicht viel schwieriger. Denn auch im zweiten Durchgang konnte sich der USC nur bis zum 11:11 und 17:19 Hoffnungen auf einen Satzgewinn machen.

Unbeeindruckt
Die Gastgeber ließen sich von kleineren Schwächephasen nicht beeindrucken und zogen unbeirrt auf 25:19 und damit zur 2:0-Führung davon. Im dritten Satz wehrten sich die Gäste in wenig länger, blieben bis zum 16:16 und 18:19 dran. Doch dann setzte sich der TV Hausen durch entschlossene Angriffsbälle von Malte Stiel zum 25:20 durch. Nachdem der Klassenerhalt nahezu geschafft ist, steht für die Mannschaft der nächste Entwicklungsschritt an. „Jetzt müssen wir mal gegen einen Großen gewinnen“, hofft Markus Strittmatter, Tabellenführer VfB Ulm oder dem Zweiten TSV Bad Saulgau ein Bein zu stellen.

TV Hausen: Chris und Patrick Reiner, Stiel, Ballat, Geiger, Orsolic, Buck, Weeber.

 
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