VfB Ulm - TV Hausen 3:0 PDF Drucken
Dienstag, 27. September 2011 um 08:24

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Nur im zweiten Satz ist Hausen ebenbürtig

Mit einer glatten 0:3- Niederlage beim VfB Ulm setzten Hausens Regionalliga-Volleyballer den Saisonauftakt in den Sand. Hauptgründe waren eine schwache Aufschlagannahme und der im Augenblick dünne Spielerkader.
Trainerin Ulrike Weeber hatte es befürchtet. Aus ihrem Zwölferkader standen gerade einmal acht Spieler zur Verfügung. Außenangreifer Kai Hollmann und Zuspieler Moritz Weeber fehlen berufs- und studienbedingt. Die beiden Rückkehrer Fritz Barth und Chris Reiner werden erst Ende des Jahres ins Geschehen eingreifen. Außerdem konnte Hauptangreifer Peter unter der Woche wegen einer fiebrigen Erkältung nicht trainieren und war am Samstag immer noch deutlich geschwächt.

Unpräzise
Hausens Hauptmanko zum Saisonstart war jedoch augenfällig die schwache Annahme des gegnerischen Aufschlags. Ständig musste Spielmacher Patrick Reiner weite Wege gehen, weil der erste Ball unpräzise war. Und viel zu häufig blieb ihm so nur noch die Option des hohen Passes nach außen, wodurch Hausens Angriffe leicht auszurechnen waren und zumeist auf einen gut postierten Ulmer Block stießen. Doch auch die Donaustädter spielten nicht viel variabler, hatten aber mit dem 2,07 Meter großen Alexander Wiskirchen einen überragenden Angreifer, der den TVH- Block nach Belieben überwand. Nach nur 17 Minuten hatte der erste Satz beim Stand von 16:25 ein Ende. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich Hausens Annahmeriegel deutlich verbessert. Patrick Reiner konnte endlich seine starken Mittelangreifer Christian Ballat und Christian Geiger einsetzen. Und die Beiden punkteten mit jedem Angriff. Bis zum Stand von 25:25 waren beide Teams ebenbürtig.

Zwei Wochen
Zeit Dafür, dass die Ulmer schließlich mit 27:25 wieder die Nase vorn hatten, waren die Schiedsrichter mitverantwortlich, die in dieser Phase den Hausenern zwei technische Fehler pfiffen. Nach dem Verlust dieses hartumkämpften Satzes (29 Minuten) war der Widerstand aber gebrochen. Gastgeber Ulm gewann den dritten Durchgang mit 25:15.
Dem TVH bleiben bis zum nächsten Spiel in TV Rottenburg zwei Wochen Zeit, um am Annahmeriegel zu feilen. Auch wird Trainerin Weeber dann personell wieder mehr Möglichkeiten haben.


TV Hausen: Ballat, Peter, Brenner, Figgemeier, Geiger, Kleinscheck, Neuffer, Reiner

 
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