VSG Mannheim - TV Hausen 3:2 PDF Drucken
Montag, 28. November 2011 um 12:20

Hausens Volleyballer verlieren das Regionalliga-Kellerduell gegen die Mannheimer Spielgemeinschaft denkbar knapp mit 2:3 Sätzen. Ginge es im Volleyball nur nach Punkten wäre das Zabergäu-Team am Samstagabend als 103:102 Sieger vom Feld gegangen. TVH-Trainerin Ulrike Weeber jedenfalls war reichlich verschnupft, dass ihre Mannschaft wieder einmal in den Spiel entscheidenden Phasen versagte.

Es waren die altbekannten Schwächen in der Aufschlagannahme und die hohe Fehlerquote über die Angriffsposition 4.

Dabei hatte alles prima angefangen. Im ersten Satz ging ihr Team schnell in Führung und gab diese bis zum Satzgewinn (25:22) nicht mehr ab. Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des ersten. Durchgängig führten die TVHler, doch bei 21:19 riss der Faden, die gegnerischen Aufschläge konnten nur leidlich im Spiel gehalten werden, und Mannheim drehte den bereits verloren geglaubten Satz zum 23:25.

Hausen war von diesem „dummen“ Satzverlust sichtlich beeindruckt. Zum ersten Mal in der Partie liefen sie einem Rückstand (11:16) hinterher, kamen dann aber noch auf 20:21 heran, ehe Mannheim den Satz doch mit 20:25 für sich entschied.

Den vierten Spielabschnitt dominierten dann die Hausener eindeutig. Einmal mehr beeindruckte der seit Wochen in bestechender Form spielende Diagonalangreifer Peter. Auch der Mittelangriff mit Geiger und Ballat spielte stark, und das klare 25:15 hätte den Unterländern Mut machen müssen für den 5. Satz. Tatsächlich wechselten die beiden Teams bei einer 8:7 Führung des TVH die Seiten, dann aber kam es wie schon oft in dieser Saison. Mannheim düpierte mit 5 starken Aufschlägen den Hausener Annahmeriegel. Zuspieler Moritz Weeber musste weite Wege gehen, um den Ball überhaupt noch zu erreichen. Als einzige Zuspieloption bleibt dann eben nur noch der hohe Pass nach Außen. Und genau dort kann der TVH im Augenblick nicht genügend Druck machen. Mannheim gewann den Tiebreak 10:15.

Diese Niederlage gegen den direkten Konkurrenten tut weh, insbesondere wenn der Sieg leicht möglich gewesen wäre, wie Trainerin Weeber nach der Partie analysierte. Von einer Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt wollen ihre Spieler dennoch nicht reden. „Wir werden gegen alle unsere direkten Mitkonkurrenten in der Rückrunde zu Hause spielen“, machen sie sich Mut.

TV Hausen: Reiner, Ballat , Geiger, Peter, Neuffer, Weeber, Hollmann, Kleinscheck,
Brenner.

 
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