TV Hausen - VfB Friedrichshafen 3:2 PDF Drucken
Sonntag, 04. Dezember 2011 um 09:37

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Erst einmal in dieser Saison hatten die Volleyballer des TV Hausen ihren kollektiven Hechtbagger gezeigt. Am Samstagabend, nach vielen erfolglosen Wochen, doch rechtzeitig zum Vorrundenabschluss durften sie ihre Siegerpose endlich ein weiteres Mal unter Beweis stellen. In einer ungemein spannenden Partie hatten sie zuvor den haushohen Favoriten VfB Friedrichshafen Amateure mit 3:2 Sätzen in die Knie gezwungen und mit unerwarteter Moral einen 0:2 Satzrückstand in einen Sieg umgebogen.

Da ihr Team im Verlauf der bisherigen Saison immer wieder eklatante mentale Schwächen offenbart hatte, verzichtete TVH-Trainerin Ulrike Weeber auf das Freitagstraining und lud ihre Spieler stattdessen zum gemeinsamen Squashspielen ein. Teambildung lautete die Devise. Zu fruchten schien die Maßnahme am Samstag zunächst aber wenig. Wie so oft in den vergangenen Wochen startete ihre Mannschaft stark, lag im 1. Satz 6:4/ 14:10/ 21:19 vorn und verlor am Ende doch mit 23:25. Im zweiten Durchgang gab der TVH eine 19:18 Führung aus der Hand und brach danach mit 22:25 ein. Entgegen allen Befürchtungen riss sich das Zabergäu-Team in der Partie gegen die „Häfler“ vom Bodensee dieses Mal jedoch zusammen und stemmte sich eindrucksvoll und erfolgreich gegen die drohende Niederlage. Während der Gewinn des 3.Satzes (25:22) recht deutlich ausfiel, war der 4. Spielabschnitt an Spannung kaum zu überbieten. Erst beim Stand von 29:27 hatten die Hausener das bessere Ende für sich.

Im Tiebreak erwischten die Hausener eindeutig den besseren Start, führten mit 4:1 und beim letzten Seitenwechsel 8:4. Ausgerechnet Friedrichshafens überragendem Angreifer Waldemar Stier, der 4 Sätze lang Punkt für Punkt für sein Team erzielt hatte, unterliefen jetzt 4 Fehler in Folge, und der TVH nützte die Situation zum deutlichen 15:7 Satzgewinn.

„Wir haben uns heute nicht aus der Ruhe bringen lassen, haben an uns geglaubt und unsere Chance genützt“, sagte Kapitän Kai-Uwe Hollmann berechtigt voller Stolz. Gerade er und sein Außenangreiferkollege Jonathan Brenner waren zuletzt wegen ihrer teils schwachen Leistungen heftig kritisiert worden. Am Samstag aber spielten sie stark und hatten großen Anteil am Sieg.

Da Hausens Tabellennachbarn Mannheim und Konstanz ihre Spiele an diesem Wochenende jeweils glatt 0:3 verloren haben, nimmt der TVH am Ende der Vorrunde zum ersten Mal in dieser Saison einen Nichtabstiegsplatz ein.

TVH: Ballat, Brenner, Peter, Geiger, Hollmann, Kleinschscheck, Neuffer, Reiner, Moritz Weeber, Jonas Weeber.

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