TVH - USC Heidelberg 3:1 PDF Drucken
Sonntag, 18. Januar 2004 um 08:52

TV Hausen bleibt weiter auf dem Vormarsch

Die Volleyballer des TV Hausen bleiben in der Regionalliga weiter auf dem Vormarsch: Das Team von Trainerin Ulrike Weeber gewann am Samstagabend das Spitzenspiel gegen den USC Heidelberg verdient mit 3:1 (19:25, 26:24, 25:23, 25:21) und schob sich dadurch mit nunmehr 16:6 Punkten vom dritten auf den zweiten Tabellenplatz vor.
"Wir haben Glück gehabt, dass der USC Heidelberg für seine Verhältnisse schwach gespielt hat, sonst wären mit 0:3 untergegangen ", analysierte die TVH-Trainerin gewohnt sachlich. Zwar entsprach das Niveau vor den 250 Zuschauern in der Brackenheimer Verbandssporthalle nicht gerade dem eines Regionalliga-Spitzenspiels, doch vor allem von der Willenskraft her waren die Gastgeber ihren erfahrenen Gästen mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr überlegen.
"Unsere Mannschaft gibt sich nie verloren. Wir haben ihnen nach dem ersten Satz den Schneid abgekauft," freute sich Kapitän Markus Strittmatter. Allerdings sieht er in den nächsten Wochen noch viel Arbeit auf sein Team zukommen. "Die Abstimmung in Angriff und Block müssen wir verbessern", so der Außenangreifer.
Beide Mannschaften zeigten nach der vierwöchigen Winterpause Anlaufschwierigkeiten. Darüber hinaus war Hausens Hauptangreifer Fritz Barth angeschlagen ins Spiel gegangen. Vor einer Woche hatte sich der Mittelangreifer das Knie verdreht, so dass er nicht wie gewohnt zur Geltung kam.
"Unser Spiel war zu lange auf Fritz Barth zugeschnitten", gestand Ulrike Weeber, die das Problem allerdings im zweiten Satz korrigieren ließ. Im ersten Durchgang lag der TV Hausen lange Zeit zurück, kam beim 19:20 zwar auf einen Punkt heran, konnte hier das Blatt aber noch nicht wenden und verlor den ersten Satz mit 19:25.
Anschließend brachte die Trainerin ihren Sohn Moritz Weeber für Timo Leonhardt und auch dies sollte sich auszahlen. "Ich wollte mit diesem Wechsel erreichen, dass mehr Leben ins Spiel kommt", sagte die Trainerin.
Zwar gab es weiterhin einige "Stockfehler", doch ließ man im zweiten Satz den Gegner nicht mehr davonziehen. Da auch der USC Heidelberg nicht frei von Fehlern war, wechselte die Führung immer wieder. Mit einem erfolgreichen Block von Tobias Ballat kam der TV Hausen zu einem 26:24 und damit zum 1:1-Satzausgleich.
Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite. Beiden Teams unterliefen einige Fehler, die Führung wechselte sporadisch, wobei Heidelberg über weite Strecken dieses Durchgangs vorne lag. Doch der TV Hausen kämpfte sich immer wieder heran. Als Ulrike Weeber beim Stand von 23:23 eine Auszeit nahm, schien dies die Gäste aus dem Rhythmus zu bringen, denn Hausen profitierte bei den beiden Folgepunkten zum 25:23 und damit zum 2:1-Satzgewinn von Konzentrationsfehlern des USC.
Die Knieprobleme des Fritz Barth wurden nun immer offensichtlicher, aber nach der Führung drängte Hausen nun immer entschlossener auf den Sieg. Die Fehlerquote der Gäste war im vierten Satz deutlich größer als beim TVH. Das führte dazu, dass Hausen seinen Gegner stets drei bis vier Punkte auf Distanz hielt und man nicht mehr gewillt war, sich noch die "Butter vom Brot" nehmen zu lassen. Im Vergleich zu den vorangegangenen Sätzen hatte Hausen nun keine Probleme mehr, sich letztlich klar mit 25:21 durchzusetzen und damit das Match mit 3:1 für sich zu entscheiden.

 
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