TVH - VfL Sindelfingen 3:1 PDF Drucken
Freitag, 30. Januar 2004 um 08:55

Hausen siegt nach Fehlstart

In einer mäßigen Partie siegte Volleyball-Regionalligist TV Hausen mit 3:1 Sätzen gegen den VfL Sindelfingen und bleibt damit weiter auf dem 3. Tabellenplatz.

Eigentlich hätten Hausens junge Wilde gewarnt sein müssen. Der in der Vorrunde erfolglose VfL Sindelfingen hatte zuletzt überraschend zwei Spiele in Folge gewonnen. Aber Hausens Konzentrationfähigkeit ließ trotz aller Warnungen von Coach Ulrike Weeber stark zu wünschen übrig.

Vor allen Dingen im ersten Satz war viel Sand im TVH-Getriebe. Zwar führte das Zabergäu-Team schnell mit 5:1, ließ aber durch viele Eigenfehlern den Gegner immer besser ins Spiel kommen. Beim Stand von 16:17 übernahmen die nun sehr gut spielenden Gäste vor allen Dingen durch erfolgreiche Hinterfeldangriffen zum ersten Mal die Führung und holten sich nicht unverdient den ersten Durchgang mit 23:25.

Jetzt erst wachte der TVH auf, zeigte wenigstens andeutungsweise, was ihn gegen die Spitzenteams der Liga so auszeichnet. Fritz Barth machte spektakuläre Punkte über die Mitte, Chris Reiner und Timo Leonhardt trafen auf den Außenpositionen. Doch trotz verbesserter Kampfkraft und mehr Dynamik, so wirklich rund lief es auch jetzt noch nicht. Am deutlichen 25:12 Satzgewinn änderte dies aber nichts.

Im 3.Satz lagen die Hausener durchgängig in Führung, mal mit 5 Punkten, mal nur mit einem. Mal gelangen schöne Angriffs- und Abwehraktionen, mal folgten leichtsinnige Fehler in Serie. Da Sindelfingen nun aber zusehends abbaute, ging Hausens 25:20 Erfolg dennoch voll und ganz in Ordnung.

Im vierten Durchgang hatten die Gäste ihr Pulver vollends ganz verschossen. Hausen tat nur noch das Nötigste, denn von echter Gegenwehr konnte in dieser Phase nicht mehr die Rede sein. Der Satzendstand mit 25:16 widerspiegelte die Kräfteverhältnisse schließlich augenfällig.

Selbstverständlich war Coach Weeber mit der Leistung ihres Teams nicht zufrieden, fand aber eine plausible Erklärung. „Wir sind eine Mannschaft, die gegen starke Gegner eine immense mentale Stärke aufbauen kann. Meine ständig wiederholter Appell, konzentrierter ans Werk zu gehen, verpuffte im Wind. Im Hinterkopf der Spieler waren die Gegner trotz der jüngsten Erfolge einfach der Tabellenletzte“. Spätestens wenn es in 2 Wochen auswärts gegen den Tabellenzweiten Durmersheim geht, dürften die Hausener folglich keine Motivationsprobleme mehr haben.

 
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