TuS Durmersheim - TVH 3:0 PDF Drucken
Sonntag, 15. Februar 2004 um 08:56

Hausen holt sich blutige Nase in Durmersheim


Eine glatte 0:3 Niederlage beim nordbadischen Rivalen Durmersheim wirft Volleybal-Regionalligist TV Hausen auf den 4. Tabellenplatz zurück. Sie waren angetreten, endlich die Volleyball-Hochburg Durmersheim zu stürmen. Doch Hausens Sturm geriet zum lauen Lüftchen. "Wir hatten mit dieser Leistung nicht den Hauch einer Chance", konstatierte TVH-Coach Ulrike Weeber gewohnt selbstkritisch.
Knackpunkt der gesamten Partie war der Aufschlag. Alle Durmersheimer agierten mit harten und präzisen Sprungaufschlägen. Vor allen Dingen in ihrer eigenen Halle bringen sie damit den gegnerischen Annahmeriegel immer in große Bedrängnis, so auch am Samstagabend Hausens Annahmespezialisten Chris Reiner und Darko Orsolic, und die gehören immerhin zu den Besten ihrer Zunft. Durmersheims Stärke war dann auch Hausens Schwäche. Lediglich Niko Oefner konnte mit Sprungaufschlägen Druck machen. Chris Reiner verzichtete wegen seiner Mittelfußprellung auf den Sprung, Moritz Weeber mit seinen heimtückischen Sprungflatteraufschlägen saß krank auf der Bank, und die anderen servierten so harmlos, dass Durmersheims Zuspieler nach Belieben die Bälle verteilen konnte. Da Hausens Block zumeist unüberlegt und viel zu passiv agierte, konnte von Waffengleichheit nie die Rede sein.
Trainerin Weeber war gerade wegen des Blockverhaltens sehr ungehalten. "Seit Wochen feilen wir ununterbrochen am Block. Kommt's dann zum Ernstfall, verfallen die meisten in den alten Trott". Eindeutig deshalb auch die Satzergebnisse. Der erste Durchgang ging mit 25:17 an die Gastgeber, die Abschnitte zwei und drei endeten mit 25:19 und 25:20. Die unangenehme Folge der Niederlage, Hausen rutscht auf den vierten Tabellenplatz zurück, vom Fünften nur durch das bessere Satzverhältnis getrennt. Der einzige Trost, doch Weeber lässt ihn nicht gelten, auch Tabellenführer Schmiden war in Durmersheim mit 3:0 Sätzen vorgeführt worden. Die Schmidener Ex-Bundesliga-Truppe wird übrigens am 28.Februar Hausens nächster Heimspielgegner sein.

 
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